buehnenbild_recht_und_personal_andre_zelck.jpg Foto: Andre Zelck / DRK
VorstandVorstand

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Vorstand

Auf der Grundlage unserer Satzung verfügen wir über eine Führungs- und eine Aufsichtsstruktur, die aus einem hauptamtlichen Vorstand und einem ehrenamtlichen Kreispräsidium besteht. Die Verantwortung für die Geschäfte, Strategie und Steuerung des Vereins obliegt dem Vorstand. Dessen Tätigkeiten werden durch das Kreispräsidium überwacht.

Der Vorstand leitet unseren Verein in eigener Verantwortung. Dabei führen die Vorstandsmitglieder die Geschäfte gesamtverantwortlich, wobei jedes Vorstandsmitglied unseren Verein im Außenverhältnis allein vertritt. Im Innenverhältnis sind die Vorstandsmitglieder allein dem Vereinsinteresse verpflichtet. In Abstimmung mit dem Kreispräsidium entwickeln sie die strategische Ausrichtung des Vereins und sind allein verantwortlich für deren Umsetzung. Die Geschäfte des Vorstandes sind nach Maßgabe unserer Satzung und der Geschäftsordnung des Vorstandes unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben abzuwickeln.

Vorstand und Kreispräsidium tauschen sich regelmäßig aus. Wesentliche Maßnahmen des Vorstandes bedürfen nach unserer Satzung und der vom Kreispräsidium aufgestellten Geschäftsordnung für den Vorstand im Einzelfall der vorherigen Zustimmung des Kreispräsidiums. Dazu gehören insbesondere Rechtsgeschäfte mit erheblichen wirtschaftlichen Konsequenzen für den Verein.

Maria Anna Kaußen

Tel.: (0 28 21) 508-12
E-Mail: m.kaussen(at)drk-kleve.de

Pascal Kokken

Tel.: (0 28 21) 508-61
E-Mail: p.kokken(at)drk-kleve.de

Vorstandsvergütung

In unserer Gesellschaft bestehen oftmals Unsicherheiten darüber, welches Gehalt für ein Vorstandsmitglied eines wohltätigen Vereins angemessen erscheint. Diese Diskussion wird dabei immer wieder durch Skandale befeuert, die große mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Für die Gewinnung qualifizierter Vorstandsmitglieder ist eine marktgerechte Vergütung notwendig, die auch die mit der Tätigkeit verbundenen Risiken abdeckt. Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben haften die Vorstandsmitglieder gegenüber dem Verein mit ihrem Privatvermögen. Dieses Haftungsrisiko muss auch bei einem gemeinnützigen Verein durch eine entsprechende Vergütung kompensiert werden.

Im Deutschen Roten Kreuz gilt dabei der Grundsatz, dass über die Angemessenheit der Vergütung des Vorstandes das jeweilige Aufsichtsgremium entscheidet. In unserem Fall trifft diese Entscheidung das Kreispräsidium. Das Kreispräsidium hat als Maßstab für seine Vergütungsentscheidung den Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst ("TVöD") herangezogen. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder entspricht insoweit dem jährlichen Festgehalt der jeweils höchsten Eingruppierungsregelung und Entwicklungsstufe. Daneben erhalten unsere Vorstandsmitglieder einen Dienstwagen, der auch zur privaten Nutzung überlassen wird, sowie eine Jahressonderzahlung entsprechend der Regelung des TVöD . Diese Vergütung und Vergütungsbestandteile werden für die Dauer der Laufzeit eines Vertrages festgelegt, wobei die Vorstandsmitglieder an entsprechenden Tabellenentgeltanpassungen des TVöD während der Laufzeit partizipieren. Die Laufzeit der Verträge mit unseren Vorstandsmitglieder beträgt höchstens fünf Jahre.